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Foto - Copyright Lingener Marionettentheater im Professorenhaus e.V.
Geschichte des Theaters

Geschichte des Theaters

Das Theater, so wie es der Betrachter heute erlebt, wurde in den Jahren 1988 – 1992 von Michael Sänger erbaut, der außer den Marionetten im Wesentlichen alles selbst hergestellt hat.

Das Theater war zunächst als kleines Kellertheater für private Gäste geplant. Nach einem Umzug in ein eigenes Haus fehlte dort der Platz dafür und es musste deshalb in seine Einzelteile zerlegt werden und verbrachte vier Jahre in Umzugskartons einen Dornröschenschlaf.

Das Marionettentheater in Freren

Im Jahre 1996 bot die damalige 1. Vorsitzende des Kulturkreises „impulse“ in Freren, Mariele Fasselt, dem Theater ein neues Domizil in den Räumen des Kulturzentrums „Alte Molkerei“ an.  Es entstand das Marionettentheater Freren.

Der Zuschauerraum hatte Platz für 13 Personen, es gab eine kleine Werkstatt und einen weiteren Raum, in dem eine Ausstellung von 16 Papiertheatern zu sehen war.

Ab 1997 spielte Michael Sänger zusammen mit Frauke Kröger, Marlene Siefke-Korte und Raphael Neider zunächst das Puppenspiel „Don Juan oder Der steinerne Gast“ über 60 mal. Inzwischen kam bis 2010 alle zwei Jahre eine Neuinszenierung zum Repertoire hinzu, zu dem drei klassische Puppenspiele ("Don Juan oder Der Steinerne Gast", "Doktor Fausts Höllenfahrt", "Pfalzgraf Siegfried und die schöne Genoveva"), zwei Mozartopern ("Die Entführung aus dem Serail", "Die Zauberflöte") und die Shakespeare-Komödie "Was ihr wollt" gehören.

Dreizehn Jahre später fiel am 9. Juni 2009 nach 402 Vorstellungen in Freren zum letzten Mal der Vorhang. Die Stadt Lingen hatte dem Theater angeboten, in das neurenovierte Theaterpädagogische Zentrum im historischen Professorenhaus umzuziehen. Der Theaterraum wurde völlig neu gestaltet und bietet fünf Besuchern mehr Platz als in Freren.